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Der Müller als Kapitän

Reiss Walter

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Leben und Traum des Joni Stipkovits
Eine burgenländische Biografie
Verkaufspreis26,00 €
Netto Verkaufspreis23,64 €
Preisnachlass
Steuerbetrag2,36 €

Johann „Joni“ Stipkovits (1905–1993) wächst als Sohn eines Müllers in Steinberg an der Rabnitz auf. Seine Leidenschaft: Fernweh. Seine Passion: Als Kapitän „auf See“ zu gehen und das geheimnisvolle Inselland „Atlantis“ zu entdecken. Bereits als Bub paddelt er mit einem Faltboot vom Mühlbach in Steinberg bis zur Donau in Bratislava. 1932 tritt er mit dem Amphibienboot „Burgenland“ seine zweite Reise an. Das kleine Schiff kommt in einen Sturm und wird bis vor die Krim getrieben. Während Adolf Hitler an die Macht kommt, erleidet der Müller Schiffbruch vor Marokko und kehrt wieder heim. Als überzeugter Pazifist rückt Johann „Joni“ Stipkovits nie in den Krieg ein und träumt davon, das geheimnisvolle Land „Atlantis“ zu entdecken. Auf dem Dachboden der Mühle baut er sein größtes Schiff. Nach zehn Jahren Bauzeit läuft die „PAX“ vom Stapel: in den Innenhof der Mühle. Das Schiff wird mit einem Tieflader zur Donau transportiert. Ziel ist das Schwarze Meer. 1965 gerät der Müller als Kapitän an der türkischen Küste in Seenot. Die „PAX“ geht zu Bruch. Atlantis bleibt unentdeckt. Das Buch beschreibt – illustriert durch Bilder, Pläne, Dokumente, Briefe und Tagebucheinträge – Leben, Werk und Träume des von Fernweh und Friedenssehnsucht getriebenen Müllers.

Nur durch Fleiß und festen Glauben / gelang das große Werk. / Nichts und niemand könnte rauben / diesen Mut zum Friedenswerk. / Möge die „PAX“ auf allen Meeren, / in allen Ländern dafür werben. / Mögen wir uns stets bewähren, / die Nachwelt dadurch Frieden erben!
Johann Stipkovits, im Bordbuch seines Schiffes „PAX“, 1962.
Aus: Der Müller als Kapitän

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