• logoll12.jpg

Buchpräsentation: Martin Pieber "Die jüdische Familie Wallenstein-Benkö"

Beschreibung

Die jüdische Familie Wallenstein-Benkö - „Ich habe nie verstanden, warum er zurückkam und blieb“
Etwa dreißig Jüdinnen und Juden lebten bis zum Jahr 1938 in Neusiedl am See, darunter die Familie Wallenstein-Benkö. Sie besaß eine Schnittwarenfachhandlung im Ort. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, wurde die Familie wie viele andere misshandelt und enteignet bzw. gezwungen ihren Besitz zu verkaufen. Bald darauf musste sie das Burgenland in Richtung Ungarn verlassen. 1944 wurden vier Generationen der Familie Wal-lenstein-Benkö von Györ nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Nur einer von ihnen, Emmerich Benkö, überlebte sechs Konzentrationslager in Polen und Österreich und den Todesmarsch. Er wurde 1945 von den Amerikanern befreit und kehrte in seine Heimatstadt zurück. In Neusiedl am See gelang es ihm mühsam, wenigstens einen
Teil des Besitzes seiner Eltern zurückzuerlangen und das Geschäft seines Großvaters wie-deraufzubauen. Er heiratete die Tochter eines Nationalsozialisten und gründete mit ihr eine Familie.

Nächste Veranstaltungen

Facebook Image