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Buchpräsentation: Martin Pieber "Die jüdische Familie Wallenstein-Benkö"

Beschreibung

Etwa dreißig Jüdinnen und Juden lebten bis zum Jahr 1938 in Neusiedl am See, darunter die Familie Wallenstein-Benkö. Sie besaß eine Schnittwarenfachhandlung im Ort. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, wurde die Familie enteignet bzw. gezwungen ihren Besitz zu verkaufen. Bald darauf musste sie das Burgenland in Richtung Ungarn verlassen. 1944 wurden vier Generationen der Familie Wallenstein-Benkö von Györ nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Nur einer von ihnen, Emmerich Benkö, überlebte und kehrte nach Neusiedl am See zurück. Es gelang ihm mühsam, wenigstens einen Teil des Besitzes seiner Eltern zurückzuerlangen und er baute das Geschäft seines Großvaters wieder auf.

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