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Der gehängte Mönch

Berger Clemens

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Erzählungen.
Prosaband mit vierzehn Erzählungen.
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Verkaufspreis15,00 €
Netto Verkaufspreis13,64 €
Preisnachlass
Steuerbetrag1,36 €

Dieser Band versammelt die vierzehn kürzeren und längeren Erzählungen, mit denen Clemens Berger 2003 Aufsehen erregend debütierte. Darin lesen wir von einer Exkursion mit den Freunden des Naturhistorischen Museums, in denen die Riemenzunge - der erste „gehängte Mönch" - bestaunt wird, von einem Notarzt, der dem ehemaligen Gauleiter die Hilfe verweigert, von einer jungen Arbeitslosen, die gegen die Nachtfalter in ihrem Zimmer kämpft, von der Kindheit des Autors, von einem Waffenrad, das über einem Menschen liegt und vom Heiligen Koloman - dem zweiten „gehängten Mönch" -, dem rote Haare und eine fremde Sprache den Tod in Österreich brachten.

Nein sagen, fantasievoll genug sein, um im Fremden das Vertraute zu finden, Spuren von Auflehnung sichtbar machen, auch wenn sie sich nur im Abseitigen äußert, in der fragilen Gemeinschaft von Stammgästen eines Cafés oder von kauzigen Orchideensammlern auf Exkursion, in zielloser Sehnsucht und komplizierter Liebe, in der Weigerung oder Unfähigkeit, ein normales Leben zu führen: davon handeln Bergers Geschichten, und da er sie unbeirrt und mit originellen Mitteln zu Ende führt, ziehe ich vor ihm den Hut, "vom sich leicht nach vorn neigenden Kopf", respektvoll und einigermaßen dankbar.
Erich Hackl, Die Presse

In all den Geschichten merkt man die Freude, manchmal sogar den Spaß des Autors am Formulieren, ohne dass die Sprache zu einer Art Selbstträgheit abgehoben hätte. Ums Verwickeln geht es, auch das der Leser. Zuweilen tut er das ziemlich hinterfotzig. Ganz unschuldig führt Berger den Leser, quasi an der Hand nehmend, zu einer morschen Holzbank. Von dort weiter zu einem alten Waffenrad. Unter dem liegt einer. Und was tut man in so einer Situation? Na eben. - Oder eben auch nicht. Berger ist nicht immer zu trauen. Aber wer möchte schon einem Autor trauen? Solange er so schön zu lesen ist.
Wolfgang Weisgram, Der Standard

Launische Kommentare zum Handlungsverlauf, das Spiel mit narrativen Variationen und die demonstrative Bescheidenheit waren nicht nur Eigenschaften des Erzählers in "Riemenzungen". Sie sind auch bestechende Kennzeichen des Autors Clemens Berger, dem es im vergangenen Jahr mit dem Erzählband "Der gehängte Mönch" ganz mühelos gelungen ist, seine Leser und Leserinnen in literarische Abenteuer zu verstricken. In vierzehn Erzählungen und elf "Kürzestgeschichten" aus den Jahren 1999 bis 2003 erweist sich Clemens Berger als verspielter Wort- und Wendungskünstler, als lustvoller und souveräner Zeichner ernster und komischer, grotesker und absurder Geschichten. Dies ist umso erstaunlicher, als der 1979 in Güssing geborene und in Oberwart aufgewachsene Autor mit dem in der Edition Lex Liszt erschienenen Prosaband sein schriftstellerisches Debüt feierte.
Sabine Mayr, Literaturhaus Wien

 

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